Touristenfahrt auf dem Hockenheimring

Sie sind Motorsport Fan? Sitzen immer begeistert vor dem TV bei jedem Formel 1 Rennen? Warum fahren Sie dann nicht eimal selbst auf dem legendern Hochkenheimring bei einer Touristenfahrt? Die Touristenfahrt gibt Ihnen die Möglichkeit mit dem eigenen Auto ein paar Runden selbst zu fahren. Doch Vorsicht, hier gibt es einiges zu beachten.

Touristenfahrten sind ein großes Erlebnis

Die Kosten für die Fahrt sind sehr günstig, trotzdem sollten Sie auf Ihre eigene Sicherheit viel Wert legen. Sie fahren dort nicht mit Motorsportprofis sondern mit Laien. Es gibt zwar Fahrer die keinen Termin auslassen, trotzdem sind ca. 50 % Motorsport Neulinge, welche das Risiko der Geschwindigkeit nicht gut einschätzen können.

Termine 2017 / Wann sind Touristenfahrten

Sonntag, 12.03.2017
10:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 16:00 Uhr, Grand Prix-Kurs*

Dienstag, 18.04.2017
17:00 – 20:00 Uhr, Grand Prix-Kurs*

Mittwoch, 17.05.2017
17:00 – 20:00 Uhr, Grand Prix-Kurs*

Mittwoch, 06.09.2017
17:00 – 20:00 Uhr, Grand Prix-Kurs*

Montag, 02.10.2017
17:00 – 20:00 Uhr, Grand Prix-Kurs*

Die Termine können aufgrund von Witterungsbedindungen auch kurzfristig abgesagt werden.

Preise

Der Eintritt in das Motodrom ist kostenlos. Parkplätze sind in der Regel genügend vorhanden. Wer mit seinem Auto auch auf den Ring möchte, hohlt sich ein Ticket für 15 Euro und gibt dieses bei der Einfahrt in die Boxengasse ab.

Wie läuft das ab?

Autos und Motorräder fahren abwechselnd. Bei schönem Wetter und viel Andrang kann es auch mal sein, dass die Autos zwei mal fahren dürfen und danach wieder die Motorräder. Die Autos stellen sich in 2er oder 3er Reihen in der Boxengasse auf. Wenn die Boxengasse voll ist, wird der Ring frei gegeben. Gefahren werden kann in der Regel für ca. 20 Minuten, dies reicht je nach Geschwindigkeit für einige Runden.

Weitere Informationen zu den Touristenfahrten entnehmen Sie bitte der Webseite des Hockenheimrings:

Hockenheimring Termine

Selbst wenn Sie nicht fahren, lohnt es sich einmal dabei gewesen zu sein. Es gibt einiges zu sehen und Sie werden begeistert sein. Sie dürfen selbst in die Boxengasse und können die fahrenden Motorräder und Autos begutachten. Meistens hat auch ein Getränkestand sowie Essenstand offen. Passen Sie auf sich auf und Viel Spass.

Es passieren immer wieder Unfälle und es gibt Verletzte. Trotzdem ist so ein Event, welches ca. alle 2 Wochen stattfindet ein tolles Ereignis, welches auch interessant ist, wenn man nicht selbst auf den Ring fährt. Es gibt viel zu sehen. Lesen Sie den folgenden Touristenfahrt Artikel weiter und lesen Sie einen Erfahrungsbericht!

Der Verkehrsübungsplatz in Hockenheim, welcher vor dem Ring auf dem großen Parkplatz direkt an der Autobahn war, gibt es schon seit einer Weile nicht mehr. Meistens wird der Platz jedoch von Modellauto Fahrern genutzt um Ihre kleinen Boliden über den alten Verkehrsübungsplatz zu jagen. Also für Fahranfänger bietet der Hockenheimring nicht mehr all zu viel. Für welche, die sich aber dem Motorsport verschrieben haben und einmal selbst, mit dem eigenen Auto den legenderen Hockenheimring befahren wollen, für die gibt es ca. alle 2 Wochen, manchmal am Wochenende / manchmal unter der Woche die sog. Touristenfahrt. Bei diesen Fahrten fahren abwechselnd Motorräder und Autos gegeneinander.

Wobei man die Touristenfahrten nicht als Rennen sehen sollte sondern vielmehr als Möglichkeit den Ring zu erkunden. Wer schön öfter bei einer Touristenfahrt war, sieht schnell bekannte Gesichter von Terminen zuvor. 50% der Teilnehmer lassen wohl keinen Termin aus. Die Fahrzeugtypen sind bunt gemischt, auffällig sind viele Porsche, VWs, Nissan, BMWs und Audis. Man soll nicht glauben, dass dort nur Tuner Ihre Runden fahren, nein, vielmehr ist es ein bunter Mix der verschiedensten Personen, von jung bis alt. Viele Fahrer kommen auch aus dem Ausland, z.B. Holland, England und vor allem wegen der räumlichen Nähe natürlich aus Frankreich.

Kosten für den Hockenheimring? (nicht mehr aktuell – siehe oben)

Wer auf dem Ring fahren möchte, wird gleich 2mal zur Kasse gebeten. Einmal zahlt man direkt bei der Einfahrt in den Hockenheimring 3 Euro. Man erhält eine Parkkarte mit der man dann Richtung Motodrom fahren kann. Im Innenbereich des Hockenheimrings ist ein großer Parkplatz. Dieser füllt sich bei Touristenfahrten recht schnell, es lohnt sich als bei schönem Wetter früh da zu sein.

Langweilig wird einem dort nicht. Bei dem ganzen Motorsound und tollen Autos gibt es viel zu sehen. Es ist mehr ein sehen und gesehen werden und man kommt aus dem staunen nicht mehr raus. Der Reiz der Touristenfahrten liegt eben darin, dass hier keine Vollprofis antreten, sondern das einfach jeder mit seinem privaten Racing Car oder auch nicht hier fahren darf. Wer sich dann also entscheidet mit seinem Privatfahrzeug selbst über den Ring zu heizen, der muss nochmals zwischen 12-15 Euro zahlen. Man erhält einen Passierschein den man direkt wieder abgibt.

Wie viele Fahrzeug sind gleichzeitig auf dem Ring?

Nach dem man den Passierschein abgegeben hat, fährt man dann links herum bis an das Ende der Boxengasse, wendet und stellt sich in einer 2er Reihe auf. Es fahren soviele Fahrzeuge mit bis die Boxengasse fast gefüllt ist. Dies sind dann ca. 30-50 Autos. Da Autos und Motorräder immer abwechselnd für ca. 15 Minuten fahren dürfen, warten Motorräder und Autos jeweils auf das Ende der Anderen. Nachdem alle heil den Ring verlassen haben geht es los. Man bekommt die Erlaubnis zu starten und das Rennen bzw. die Fahrt beginnt. Geübte und sichere Fahrer rasen sofort an einem vorbei. Motorsound in den Ohren. Anspannung und Adrenalin!

Versicherungsschutz beim Fahren auf der Renntstrecke

Leider kommt es auch immer wieder vor, dass Unfälle passieren. Dies geschieht häufiger als man denkt, fast bei jeder Touristenfahrt auf der ich als Autor selbst anwesend war, haben sich leichte bis schwere Unfall ereignet. Die Unfälle passieren zum einen aus Selbstüberschätzung und dadurch, dass ein anderes Auto, bei dem man glaubt das dieses doch zu überholen wäre einem anstachelt. Der Hockenheimring distanziert sich ausdrücklich von diesen Unfällen. Man fährt also auf eigenes Risiko und ein Versicherungsschutz besteht hier wohl nicht! In jedem Fall ist also Vorsicht geboten.

Was sollte man auf dem Ring beachten?

Ich kann nur von meiner Erfahrung berichten. Unfälle passieren meist dadurch, dass man recht und links überholt wird. Es sind zuviele Autos aus verschiedenen PS Klassen auf dem Ring. Während der eine von 0-100 10 sekunden braucht sind andere bereits in 4 Sekunden auf 100. Dies führt dazu, dass diese natürlich an Ihnen vorbei wollen. Meist wird dann einfach auch rechts überholt. Wenn Sie dann den Rückspiegel nicht ständig im Auge haben, kann es passieren dass sie einem anderen links Platz machen wollen, nach rechts ziehen und dort dann mit einem anderen zusammenstoßen.

Deswegen halten sie sich am besten schon zu Beginn äußerst rechts und lassen einfach alle vorbei. Der Reiz auf dem Ring liegt nicht darin andere zu dominieren sondern auf der legenderen Rennstrecke seine Runden zu drehen. Jeder der die Formel 1 kennt weiß, wie scharf die Kurven auf dem Hockenheimring sind, machen Sie langsam…fahren sie nicht zu schnell in die Kurven. Ihr Auto dankt es Ihnen. Wenn Sie einen Motorradhelm besitzen, ziehen Sie Ihn auf. Es ist dort nicht ungewöhnlich und dient Ihrem eigenen Schutz.

Bedenken Sie auch, dass durch das fahren auf dem Ring, Ihre Reifen stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Wer zu stark in die Kurven geht, kann nach den 15 Minuten seine Reifen dampfen sehen. Das Gummi ist dann butterweich und der Verschleiß natürlich enorm.

Wer auf dem Ring gefahren ist, wurde vielleicht fotografiert. Es gibt Fotografen, die sich zur Aufgabe gemacht haben die Fahrer zu fotografieren. Ihr Bild können Sie dann später kaufen. Mehr Informationen dazu hier:

Bilder der Touristenfahrt

Verkehrsübungsgelände / Schilder